Internetbezogene Interventionen

Mit Dr. rer. nat. Helen Niemeyer

 

Internetbezogene Interventionen werden zunehmend als Ergänzung psychotherapeutischer Behandlungsangebote diskutiert. Insbesondere für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) können digitale Interventionen dazu beitragen, den Zugang zu evidenzbasierten Unterstützungsangeboten zu verbessern. Gleichzeitig stellen sich Fragen nach Wirksamkeit, Akzeptanz, therapeutischer Beziehung und den Grenzen digitaler Formate.

Das Seminar vermittelt einen Überblick über den aktuellen Stand zu internetbezogenen Interventionen bei PTBS. Neben der Darstellung zentraler Studien werden konkrete Interventionsbeispiele vorgestellt und hinsichtlich ihrer klinischen Anwendbarkeit diskutiert. Durch Fallbeispiele, Übungen und interaktive Diskussionen reflektieren die Teilnehmenden Chancen und Herausforderungen digitaler Interventionen für unterschiedliche Patient:innengruppen.

 

Fachliche Schwerpunkte

  • Einführung in internetbezogene Interventionen
  • Überblick über unterschiedliche digitale Interventionsformate
  • Aktueller Forschungsstand zu internetbezogenen Interventionen bei PTBS
  • Wirksamkeit, Akzeptanz, Adhärenz und Dropout
  • Therapeutische Beziehung im digitalen Kontext
  • Chancen und Grenzen internetbezogener Interventionen
  • Praxisbeispiele aus klinischen Studien
  • Fallvignetten und Übungen zur Reflexion klinischer Anwendungsmöglichkeiten
  • Implikationen der Forschung für die psychotherapeutische Praxis
  • Aktuelle Entwicklungen und zukünftige Forschungsfragen

Zielgruppe

Psychologische, ärztliche sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen, Psychotherapeut:innen in Ausbildung, Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie, Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen, Mitarbeitende psychosozialer Beratungsstellen sowie wissenschaftliche Mitarbeitende und Forschende im Bereich Psychotraumatologie.

Die Teilnahme steht weiteren Berufsgruppen auf Nachfrage offen.

 

Zeit und Ort

Das Seminare findet am

Samstag von 10:00 bis 16:30 Uhr statt.

Wo: Online über Zoom
 

Kursgebühr

Pro Modul
(8 UE): 240 Euro

 

Zur Anmeldung

Wann:

05.12.2026

 

Weitere Informationen und FAQs

Fortbildungspunkte

Für alle Termine sind Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer Hamburg beantragt. Die Fortbildungspunkte werden von den ärztlichen und psychotherapeutischen Länderkammern wechselseitig anerkannt. Da die Veranstaltung in Hamburg akkreditiert ist, gilt dies auch für die anderen Bundesländer.

Das Seminar umfasst 8 UE.

Weitere Hinweise und Literatur

Grundlegende Kenntnisse zu Diagnostik und Behandlung traumabezogener Störungen sind hilfreich, werden jedoch nicht vorausgesetzt.

Literaturempfehlungen und weiterführende Materialien werden den Teilnehmenden im Anschluss an das Seminar zur Verfügung gestellt.

Kompetenzerwerb

Nach Abschluss des Seminars können die Teilnehmenden:

  • Patient:innenfragen zu internetbezogenen Interventionen evidenzbasiert beantworten,
  • Chancen und Grenzen internetbezogener Interventionen in der psychotherapeutischen Praxis diskutieren,
  • Ergebnisse aktueller Studien für klinische Fragestellungen nutzbar machen,
  • Fallbeispiele im Hinblick auf mögliche Einsatzbereiche internetbezogener Interventionen reflektieren,
  • Forschungslücken und offene Fragen im Bereich internetbezogener Interventionen benennen.
Online-Durchführung

Das Onlineseminar wird über ZOOM durchgeführt. Sie erhalten einige Tage vor dem Seminarstart einen Zugangslink von uns.

 

Sonstiges

Weitere Antworten auf Ihre Fragen (z.B. zum Nachholen oder Stornieren) finden Sie in unseren FAQs. Für alle weitere Fragen stehen wir unter onlineakademie@zep-hh.de zur Verfügung.

 

 

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