Fortbildung • Schulung • Supervision

Sicherheit finden – ein Therapieprogramm für PatientInnen mit Suchterkrankungen und Traumatisierungen

Bei „Sicherheit finden“ handelt es sich um ein Therapieprogramm für Patientinnen und Patienten mit Suchterkrankungen und Traumatisierungen. Es wurde von Lisa Najavits in Boston entwickelt und hat sich auch im deutschen Hilfesystem in unterschiedlichen Settings bewährt. Es handelt sich um einen integrativen Ansatz, der sowohl Sucht als auch Traumafolgen behandelt, um so einen bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen. Das Programm kann als Gruppen- und als Einzeltherapie eingesetzt werden.

Das Programm verfolgt einen stabilisierenden Ansatz. Das bedeutet, dass Traumatisierungen nicht im Detail besprochen und durchgearbeitet werden. Ziel der Behandlung ist es, die Folgen traumatischer Erfahrungen besser zu verstehen und „sichere Bewältigungsstrategien“ zu erlernen, die es ermöglichen auf Substanzkonsum und andere „unsichere“ Verhaltensweisen zu verzichten. Das Programm kann deshalb von allen Berufsgruppen eingesetzt werden. Es kann mit traumafokussierten Therapien (z.B. EMDR) kombiniert werden oder als Vorbereitung dafür dienen. Weitere Informationen zu “Sicherheit finden” erhalten Sie hier.

Zielgruppe
Die 2-Tages-Seminare richten sich an Angehörige aller Berufsgruppen, die in der Beratung oder Behandlung von Suchtkranken tätig sind.

Inhalte
In den Seminaren wird zunächst ein Überblick über die Thematik „Trauma und Sucht“ gegeben. Den Schwerpunkt bildet die Einführung in das Therapieprogramm und in den Einsatz im eigenen Praxisalltag. Dazu werden die einzelnen Aspekte der Therapie behandelt und in Kleingruppen vertieft.

Zeit und Ort
Eine Übersicht der einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter Termine 2019 bzw. Termine 2020.
Die Seminare finden jeweils freitags (14.00 bis 19.00 Uhr) und samstags (9.00 bis 17.00 Uhr) in Hamburg statt.
Das ZEP arbeitet mit verschiedenen Akademien in Hamburg zusammen. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt.

Kursgebühr
Pro Modul 250,- € (14 Unterrichtseinheiten)
In den Teilnahmegebühren sind die Seminargebühr, die Seminarunterlagen sowie Getränke und Pausensnacks enthalten.

Sie haben Interesse?
Bitte nutzen Sie unser Anmeldeformular.

Curriculum Psychosoziale Prozessbegleitung
Betroffene von Straftaten können während des Verfahrens die Unterstützung von ProzessbegleiterInnen in Anspruch zu nehmen, die für ihre Tätigkeit von der Justiz vergütet werden.
=> Mehr...
STAIR/NT – Behandlung komplexer Traumafolgen
Sexuelle und körperliche Gewalt kann zu Folgen führen, die spezielle therapeutische Strategien erfordern. Das Therapieprogramm „STAIR/NT“ von Marylène Cloitre integriert evidenzbasierte Ansätze in einem phasenorientierten Vorgehen. => Mehr...
IRRT – Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy
IRRT ist ein spezialisiertes, auf Imagination basierendes Verfahren, bei dem visuelle und verbale Interventionen kombiniert werden. Es ermöglicht eine schonende und effektive Behandlung von Traumafolgestörungen.
=> Mehr...